Was mir an meiner Arbeit Freude macht

 

Mein Blogartikel „Mein Weg zur Fibromyalgie-Therapie“ ist bisher der meistgelesene Beitrag auf meinem Blog. Das hat mich sehr gefreut – und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht.

Vielleicht möchtest du nicht nur Informationen über Fibromyalgie bekommen. Vielleicht möchtest du auch ein bisschen mehr über die Person erfahren, die hinter FibroCoach steht: Was treibt mich an? Was ist mir in meiner Arbeit wichtig? Und was macht mir eigentlich besonders viel Freude?

Darüber möchte ich dir heute erzählen.

Was mir an der Praxisarbeit Freude macht

Ich begleite Menschen mit Fibromyalgie schon seit vielen Jahren. Fibromyalgie-Therapie ist definitiv der Schwerpunkt meiner Arbeit. Dabei erlebe ich immer wieder, wie unterschiedlich Beschwerden, Lebensgeschichten und Bedürfnisse sein können. Aber ich sehe auch viele Gemeinsamkeiten zwischen meinen Patientinnen und Patienten. Diese Gemeinsamkeiten fallen besonders in meinen Gruppentherapien und Schulungen auf und das führt manchmal dazu, dass Teilnehmer sich zum ersten Mal nicht mehr allein mit ihrer Diagnose und ihren vielen Symptomen fühlen.

In meinen verhaltenstherapeutischen Gruppen geht es darum, besser zu verstehen, wie Körper, Nervensystem, Gedanken, Gefühle und Verhalten zusammenspielen. Wir sprechen über Stress, persönliche Grenzen, Kommunikation sowie ein gutes Verhältnis von Aktivität und Erholung. Besonders wertvoll ist für mich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch voneinander lernen und merken: Ich bin damit nicht allein.

Außerdem biete ich in meiner Praxis Schulungsgruppen für Menschen an, die ihre Fibromyalgie-Diagnose gerade erst erhalten haben. Wir besprechen die verschiedenen Symptome der Erkrankung, die Ursachen, den Weg zur Diagnose, Therapieansätze und mögliche Zusammenhänge mit anderen Erkrankungen.

Eine Fibromyalgie-Diagnose bringt viele Fragen mit sich. Deshalb möchte ich vor allem Orientierung und verständliche Informationen geben. Viele Menschen, die erstmals in diese Gruppen kommen, sind sehr verunsichert und haben zuvor negative Erfahrungen gemacht, leider auch im Gesundheitssystem. Ich freue mich immer, wenn sie die Schulungen mit etwas mehr Sicherheit und Zuversicht verlassen.

Mein Start in die Online-Welt

Besonders spannend und aufregend war für mich der Start meines Online-Programms. Ich weiß noch genau, welche Fragen und Unsicherheiten mich vor meinem allerersten Webinar im Oktober 2025 beschäftigt haben. Ich wusste nicht, ob dieses Format angenommen werden würde und ob die persönliche Verbindung, die mir so wichtig ist, auch online funktionieren könnte. (Und ich habe mir ziemliche Sorgen gemacht, ob die Technik mitspielen würde ...)

Dann waren beim ersten Webinar gleich rund 100 Menschen dabei.

Davon war ich richtig überwältigt! Es hat mir gezeigt, wie groß der Wunsch nach verständlichen Informationen, Austausch und Begleitung ist – auch außerhalb einer Praxis oder einer festen Gruppe.

Aus diesem ersten Webinar ist nach und nach die FibroCoach-Gemeinschaft entstanden. Mittlerweile lesen fast 400 Menschen meinen Newsletter (gerne weiterempfehlen, ich freue mich über jede neue Leserin und jeden neuen Leser), und auch meine FibroCoach-Gemeinschaft wächst weiter.

Was online möglich ist

Die Online-Arbeit ist natürlich anders als die Arbeit in meiner Praxis. In der Praxis sehe ich die Menschen direkt, kann unmittelbar nachfragen und individuell auf sie eingehen. Allerdings muss ich ehrlich zugeben: Meine Kapazitäten dort sind begrenzt.

Online sieht das schon anders aus. Und dort entsteht Nähe eben auf eine andere Weise: durch meine monatlichen Webinare zu Themen rund um Fibromyalgie (am 16. September geht es zum Beispiel um die Rolle der Hormone), durch den aktiven Austausch im Webinar-Chat und durch die Fragen und Antworten im Mitgliederbereich (ja, schickt mir gerne weitere Fragen, die ich dort für euch beantworten kann!). Besonders schön finde ich, dass Menschen von zu Hause aus und in ihrem eigenen Tempo teilnehmen können – auch dann, wenn die Energie gerade begrenzt ist.

Ich freue mich sehr über eure Rückmeldungen. Wenn mir jemand schreibt (an info@fibrocoach.de), dass ein Impuls geholfen hat oder auch einfach nur, dass er die eigenen Beschwerden nun besser versteht, ist das jedes Mal ein Signal an mich, dass ich mit FibroCoach auf dem richtigen Weg bin und dass es sich lohnt, dieses Online-Angebot noch größer und bekannter zu machen.

Warum ich diese Arbeit gerne mache

Praxis, Gruppensprechstunden, Schulungen und Online-Angebote sind unterschiedliche Formen der Begleitung. Mir geht es aber immer um ein Ziel: Menschen mit Fibromyalgie sollen mehr Wissen, Orientierung und Vertrauen in den eigenen Körper bekommen.

Ich möchte dir Mut machen, ohne falsche Versprechungen zu geben. Ich möchte dir Zusammenhänge erklären, ohne dich zu überfordern. Und ich möchte dir zeigen, dass kleine Schritte dich langfristig weit bringen können.

Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, bin ich sehr dankbar, dass ich den Schritt in die Online-Arbeit gewagt habe. Gleichzeitig liebe ich weiterhin meine Arbeit in der Praxis.

Danke, dass du Teil dieser Reise bist – ganz gleich, ob du meinen Newsletter liest, an einem Webinar teilnimmst, Mitglied meiner FibroCoach-Gemeinschaft bist oder regelmäßig auf dem Blog vorbeischaust.

Ich freue mich, dich auf einem dieser Wege wiederzutreffen.

Deine
Kathrin De Beer

 

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