Über meinen Weg zur Fibromyalgie-Therapie

 



Manchmal führt einen der berufliche Weg genau dorthin, wo man eigentlich gebraucht wird – auch wenn man das am Anfang noch gar nicht ahnt...

 
Vielleicht liest du hier schon eine Weile mit und fragst dich, wer hier eigentlich schreibt. Wer ich bin und was ich mit Fibromyalgie zu tun habe.  

Deswegen möchte ich dir heute ein wenig von mir erzählen. 

Ich bin Kathrin De Beer, Fachärztin für Innere Medizin, ärztliche Psychotherapeutin und Ernährungsmedizinerin. Seit über 15 Jahren begleite ich überwiegend Menschen mit Fibromyalgie.

Mein Weg in dieses Feld war nicht von Anfang an geplant. Nach meiner internistischen Facharztausbildung begann ich in einer Schmerzklinik zu arbeiten, in der vor allem Patientinnen und Patienten mit Fibromyalgie behandelt wurden.

Und ich erinnere mich noch sehr genau an meine ersten Monate dort.

Ich war ehrlich gesagt schockiert.

Nicht über die Erkrankung selbst – sondern darüber, was viele der Menschen zuvor erlebt hatten. Viele von ihnen hatten Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte mit Beschwerden gelebt, bevor überhaupt eine klare Diagnose gestellt wurde.

Die meisten hatten eine regelrechte Arztodyssee hinter sich: zahlreiche Arztbesuche, verschiedene Fachrichtungen, viele Untersuchungen – und dennoch oft ohne greifbare Erklärung für ihre Symptome.

Und fast noch belastender war etwas anderes:
Viele hatten sich über lange Zeit nicht ernst genommen gefühlt.

Sie berichteten von Erfahrungen, in denen ihre Beschwerden bagatellisiert wurden, in denen ihnen vermittelt wurde, es sei „nichts zu finden“ oder sie müssten „einfach lernen, damit zu leben“.

Selbst nach der Diagnosestellung änderte sich daran oft wenig. Nicht selten hörten sie weiterhin, dass man „ohnehin nichts wirklich machen könne“. 

Mein Wendepunkt

Ich habe damals für mich entschieden, dass ich das so nicht stehen lassen möchte.

Ich wollte besser verstehen, was hinter dieser Erkrankung steckt – und vor allem, wie man Menschen mit Fibromyalgie wirklich helfen kann.

Seitdem habe ich mich intensiv mit dem Krankheitsbild beschäftigt und mich medizinisch und therapeutisch weitergebildet. Ich habe meine psychotherapeutische Weiterbildung abgeschlossen und mich zusätzlich in Ernährungs- und Mikronährstoffmedizin fortgebildet.

Warum so viele Weiterbildungen? Weil Fibromyalgie aus meiner Sicht ein sehr komplexes Krankheitsbild ist, das nur ganzheitlich verstanden und begleitet werden kann.

Warum ich heute anders arbeite

In meiner Praxis behandle ich weiterhin viele Menschen mit Fibromyalgie. Das macht mir große Freude. Gleichzeitig merke ich jedoch immer stärker, dass ich an Kapazitätsgrenzen stoße.

Es gibt selbst in meiner Region schlicht viel mehr Betroffene, die Unterstützung brauchen, als ich in einem klassischen Praxissetting erreichen kann.

Und genau daraus ist ein weiterer wichtiger Teil meiner Arbeit entstanden: die Online-Begleitung.

Ich habe begonnen, mein Wissen und meine Erfahrung auch digital zugänglich zu machen. Damit ich mehr Menschen erreichen kann, unabhängig von Ort und Wartezeiten.

FibroCoach – ein Ort für Orientierung und Begleitung

Aus diesem Gedanken heraus ist das FibroCoach-Programm entstanden.

Hier geht es mir nicht um reine Wissensvermittlung, sondern um strukturierte Unterstützung im Umgang mit Fibromyalgie im Alltag:

  • verständliche medizinische Einordnung
  • regelmäßige Online-Vorträge
  • praktische Strategien für den Alltag
  • und ein geschützter Raum für Austausch und Orientierung

Denn eines ist mir besonders wichtig geworden:

Niemand sollte mit Fibromyalgie das Gefühl haben, allein zurechtkommen zu müssen.

Wenn du dir mehr Orientierung, Struktur und verständliche Begleitung im Umgang mit Fibromyalgie wünschst, findest du in meinem FibroCoach-Programm einen geschützten Rahmen mit regelmäßigen Online-Vorträgen und praktischen Hilfestellungen - damit dein Alltag mit Fibromyalgie leichter wird. 
👉 https://www.fibrocoach.de 

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