Umgang mit Ängsten und Sorgen bei Fibromyalgie

 


Ängste, Sorgen und Befürchtungen kennt jeder Mensch. Das ist völlig normal. Wenn du mit chronischen Schmerzen lebst, kann es aber sein, dass diese Gedanken immer mehr Raum einnehmen.

Typische Gedanken, die mir viele Betroffene schildern, sind zum Beispiel:

  • "Was, wenn die Krankheit unaufhaltsam fortschreitet?"

  • "Werde ich mich irgendwann gar nicht mehr bewegen können?"

  • "Wie soll ich finanziell überleben, wenn ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann?"

  • "Wer weiß, vielleicht steckt doch eine noch schlimmere Erkrankung dahinter, die man bisher nicht gefunden hat?"

Solche Gedanken sind verständlich – aber sie können dich in einen Teufelskreis aus Schmerz und Angst bringen:

  • Die Schmerzen verstärken die Ängste.

  • Die Ängste führen dazu, dass du dich noch mehr beobachtest und ständig auf deine Symptome achtest.

  • Das wiederum führt oft zu mehr Anspannung und Muskelverspannungen – und damit häufig auch zu mehr Schmerz. 

Was hilft bei krankheitsbezogenen Ängsten?

So einfach es klingt: Der erste wichtige Schritt ist, dass du deine Erkrankung gut verstehst.

Frage dich:

  • Welche Diagnosen wurden bei mir gestellt?

  • Habe ich das wirklich verstanden – oder sind da noch Fragezeichen?

  • Habe ich möglicherweise widersprüchliche Informationen bekommen?

Wenn dir etwas unklar ist, darfst (und solltest) du nachfragen.

Gerade bei Fibromyalgie ist es häufig so, dass nicht nur eine Diagnose vorliegt. Viele Betroffene haben zusätzlich andere Erkrankungen – zum Beispiel entzündliches Rheuma oder andere chronische Schmerzen.

Vielleicht bekommst du von deiner Ärztin oder deinem Arzt Informationsmaterial. Falls nicht, findest du auch hier, bei FibroCoach, viele Informationen zu deiner Erkrankung! Schau dir doch mal die anderen Blogbeiträge an - ich beantworte hier viele Fragen aus meiner Sprechstunde. 

Im Internet findest du natürlich auch viele weitere Informationen – aber wichtig ist:

Nicht alles, was in Foren, sozialen Medien oder auf privaten Webseiten steht, basiert auf gesicherten medizinischen Fakten.

Schau deshalb genau hin, woher die Informationen stammen.

Wenn du besser verstehst,

  • was Fibromyalgie ist,

  • wie der typische Verlauf aussieht

  • und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt,

nimmt das häufig schon einen Teil der Angst. Du kannst dann realistischer einschätzen, was dich wahrscheinlich erwartet – und auch mit schlechteren Tagen etwas gelassener umgehen, weil du weißt:

Bei Fibromyalgie ist es nicht typisch, dass die Beschwerden einfach immer weiter eskalieren. Bei den meisten Betroffenen verläuft die Erkrankung eher in Wellen – mit Aufs und Abs.

Wenn Ängste und Sorgen den Alltag bestimmen

Es ist völlig okay, hin und wieder besorgt zu sein.

Wenn du aber merkst, dass

  • Angst und Grübeln dich täglich begleiten,

  • deine Gedanken ständig um Krankheit und Zukunft kreisen

  • oder du kaum noch aus diesen Gedankenspiralen herausfindest,

kann es sehr sinnvoll sein, dir psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung zu holen.

Es gibt heute gute Möglichkeiten, krankheitsbezogene Ängste und exzessives Grübeln zu behandeln. Das muss und sollst du nicht allein schaffen.

Wenn du unsicher bist, an wen du dich wenden kannst, ist dein Hausarzt oder deine Hausärztin oft eine gute erste Anlaufstelle. Dort kannst du deine Situation schildern und nach geeigneten Beratungs- oder Therapieangeboten fragen. 

Wenn du dir mehr Begleitung wünschst

Wenn du merkst, dass dich Fibromyalgie, Ängste und Sorgen immer wieder stark belasten, ist es wichtig, dass du damit nicht allein bleibst. Ärztliche und psychotherapeutische Begleitung ist ein Baustein – genauso wichtig sind aber auch verständliche Informationen, ein ordentlicher Überblick und ein geschützter Rahmen, in dem du Fragen stellen kannst.

Genau dafür habe ich FibroCoach entwickelt:

Ein fachärztlich aufgebautes Online-Programm mit Mitgliederbereich, regelmäßig neuen Inhalten und monatlichen Live-Webinaren, in denen wir auch über Themen wie Angst, Grübeln und innere Anspannung sprechen.

Wenn du dir

  • mehr Klarheit über Fibromyalgie,

  • alltagstaugliche Strategien

  • und Austausch mit Menschen wünschst, die wirklich verstehen, wie es dir geht,

dann schau dir die FibroCoach-Gemeinschaft gern in Ruhe an.

Alle Infos findest du hier:

https://www.fibrocoach.de/fibrocoach-mitgliedschaft

Du musst deinen Weg nicht allein gehen!

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