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Fibromyalgie & Ernährung: Warum Ballaststoffe oft Probleme machen - und wie es besser geht
Sie haben gelesen, dass Ballaststoffe wichtig für den Darm sind, stellen ihre Ernährung um, essen mehr Rohkost, Vollkornprodukte oder Körner – und fühlen sich danach schlechter als zuvor.
Blähungen, Bauchdruck, Verstopfung oder diffuse Darmbeschwerden sind dann keine Seltenheit. Die Folge ist häufig Frustration und der Gedanke: „Ballaststoffe sind wohl nichts für mich.“
Dabei ist das eigentliche Problem nicht, dass Ballaststoffe integriert werden, sondern wie.
Warum Ballaststoffe bei Fibromyalgie grundsätzlich sinnvoll sind
Ballaststoffe spielen eine zentrale Rolle für die Darmgesundheit – gerade auch bei Fibromyalgie. Sie dienen als Nahrung für nützliche Darmbakterien und fördern die Bildung kurzkettiger Fettsäuren wie Butyrat. Diese stehen unter anderem im Zusammenhang mit entzündungsmodulierenden Prozessen, einer stabileren Darmbarriere und einer besseren Kommunikation zwischen Darm, Immunsystem und Nervensystem.
Ein ausgewogenes Mikrobiom kann sich langfristig positiv auf Verdauung, Energielevel, Schlafqualität und sogar auf die Schmerzverarbeitung auswirken – alles Bereiche, die bei Fibromyalgie häufig beeinträchtigt sind.
Warum der Darm bei Fibromyalgie oft sensibler reagiert
Gleichzeitig ist das Verdauungssystem bei vielen Betroffenen besonders empfindlich. Oft besteht zusätzlich eine Reizdarmsymptomatik. Hinzu kommt, dass über Jahre hinweg aus Angst vor Beschwerden viele Lebensmittel gemieden wurden. Der Darm ist dann wenig „trainiert“ und reagiert auf Veränderungen schneller mit Überforderung.
Deshalb ist es wichtig, Ballaststoffe nicht nach dem Prinzip viel hilft viel einzuführen, sondern bewusst, langsam und individuell.
Typische Stolperfallen – und wie sie sich vermeiden lassen
Wenn du mehr wissen willst
Ballaststoffe sind ein wichtiger Baustein für die Darmgesundheit bei Fibromyalgie – ihr Nutzen entfaltet sich jedoch nur dann, wenn sie langsam, individuell und unter Berücksichtigung des sensiblen Nervensystems eingeführt werden. Kleine, gut verträgliche Schritte sind oft deutlich wirksamer als radikale Umstellungen.
Wenn du dich intensiver mit dem Zusammenhang zwischen Fibromyalgie, Darmgesundheit, Ernährung und Nervensystem beschäftigen möchtest, findest du in meiner FibroCoach Community regelmäßig Webinare, Hintergrundwissen und praxisnahe Impulse für den Alltag.
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