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Viele Symptome. Kein Zufall. Zusammenhänge bei Fibromyalgie erkennen

  Schmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung. Reizdarmbeschwerden. Eine hohe Sensibilität gegenüber Geräuschen, Gerüchen oder Berührungen. Viele Menschen mit Fibromyalgie erleben diese Symptome als scheinbar unzusammenhängend. Genau das macht die Erkrankung so verunsichernd: Es fühlt sich an, als würde der Körper an ganz verschiedenen Stellen gleichzeitig „Probleme machen“ – ohne erkennbaren Zusammenhang. Hinzu kommt, dass im medizinischen Alltag oft wenig Zeit bleibt, diese Vielfalt wirklich zusammenzuführen. Symptome werden einzeln betrachtet, untersucht und behandelt. Doch der eigentliche Schlüssel liegt häufig im Zusammenspiel der Systeme . Fibromyalgie – mehr als eine Sammlung einzelner Beschwerden Aus meiner Sicht ist Fibromyalgie weniger eine Aneinanderreihung isolierter Symptome, sondern vor allem eine Störung der Regulation . Besonders betroffen ist dabei das vegetative Nervensystem – also jener Teil des Nervensystems, der unbewusst Abläufe wie Schlaf, Verdauung, Herzfrequenz, Stre...

Den Schmerz akzeptieren? Hilft Akzeptanz bei Fibromyalgie?

 


 „Sie müssen lernen, Ihre Schmerzen zu akzeptieren!“ – hast auch du diesen Satz schon einmal (oder auch mehrfach) gehört? Besonders viel Hoffnung weckt diese Aufforderung nicht. Irgendwie klingt sie nach: „Dir kann man sowieso nicht helfen, also gewöhne dich besser gleich daran.“ Ich vermute aber, dass meistens etwas anderes gemeint ist. Denn Akzeptanz ist nicht gleich Resignation. 

Was bedeutet Akzeptanz?  

Es gibt unterschiedliche Definitionen, aber im Grunde ist Akzeptanz die Bereitschaft, Dinge anzunehmen, die wir nicht ändern können. In Bezug auf die Fibromyalgie bedeutet das: Fibromyalgie ist eine chronische Erkrankung, die bis heute als nicht „heilbar“ gilt. Wenn du akzeptierst, dass du als Betroffene auf äußere Reize (z. B. körperliche Belastungen, Berührungen, Lärm) sensibler reagierst als die meisten anderen Menschen, kannst du das berücksichtigen. Du kannst lernen, besser auf deine eigenen Grenzen zu achten. Du wirst mit der Zeit herausfinden, wodurch deine Beschwerden schlimmer werden – aber auch, wodurch sie sich positiv beeinflussen lassen. Die Dinge, die dir gut tun, kannst du bewusst in deinen Alltag einplanen. Die Dinge, die dir nicht gut tun, kannst du wahrscheinlich nicht vollständig aus deinem Leben „verbannen“ – aber reduzieren. 

Warum Akzeptanz nicht gleich Resignation ist 

Wenn du deine jetzige Situation zunächst akzeptierst, kannst du in einem nächsten Schritt daran arbeiten, sie zu verbessern. Akzeptanz ist also etwas ganz anderes als Resignation. Wer resigniert, versucht gar nicht mehr, sich aktiv für etwas einzusetzen. Wer resigniert, gibt auf. Nimm dir einen Moment Zeit und überlege, welche Rolle Akzeptanz aktuell in deinem Leben spielt. Fällt es dir schwer, bestimmte Gegebenheiten zu akzeptieren? Damit meine ich nicht nur deine Schmerzen. Denn schwierige Situationen erleben wir Menschen in allen erdenklichen Lebensbereichen, zum Beispiel in der Familie oder bei der Arbeit. Einige lassen sich glücklicherweise auf relativ unkomplizierte Art und Weise regeln (z. B. durch ein Gespräch) – dann stellt sich die Frage der Akzeptanz gar nicht. Wenn wir aber unveränderliche Dinge nicht akzeptieren wollen, kostet uns das viel Kraft. Diese Kraft könnten wir besser nutzen, um zu überlegen, welche Möglichkeiten wir haben, mit dieser Situation umzugehen. Oder was meinst du?

 Warum Akzeptanz nicht gleich Resignation ist 

Akzeptanz beginnt nicht mit „Aushalten“, sondern mit Verstehen.
Je besser du weißt, was Fibromyalgie in deinem Körper auslöst, desto leichter wird es, deine eigenen Grenzen ernst zu nehmen.

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