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Viele Symptome. Kein Zufall. Zusammenhänge bei Fibromyalgie erkennen

  Schmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung. Reizdarmbeschwerden. Eine hohe Sensibilität gegenüber Geräuschen, Gerüchen oder Berührungen. Viele Menschen mit Fibromyalgie erleben diese Symptome als scheinbar unzusammenhängend. Genau das macht die Erkrankung so verunsichernd: Es fühlt sich an, als würde der Körper an ganz verschiedenen Stellen gleichzeitig „Probleme machen“ – ohne erkennbaren Zusammenhang. Hinzu kommt, dass im medizinischen Alltag oft wenig Zeit bleibt, diese Vielfalt wirklich zusammenzuführen. Symptome werden einzeln betrachtet, untersucht und behandelt. Doch der eigentliche Schlüssel liegt häufig im Zusammenspiel der Systeme . Fibromyalgie – mehr als eine Sammlung einzelner Beschwerden Aus meiner Sicht ist Fibromyalgie weniger eine Aneinanderreihung isolierter Symptome, sondern vor allem eine Störung der Regulation . Besonders betroffen ist dabei das vegetative Nervensystem – also jener Teil des Nervensystems, der unbewusst Abläufe wie Schlaf, Verdauung, Herzfrequenz, Stre...

Darmmikrobiom & Fibromyalgie: Mein Praxisblick auf Ernährung und Verhalten



Spannende Forschungsergebnisse zeigen: Bei Menschen mit Fibromyalgie ist das Darmmikrobiom häufig verändert - es zeigen sich also Besonderheiten in der Zusammensetzung von Darmbakterien und ihren Stoffwechselprodukten.

Auch wenn wir von einem "Patentrezept" zur Ernährungsumstellung weit entfernt sind, erlebe ich in der Praxis regelmäßig, dass sich eine mikrobiomfreundliche Ernährung – z. B. mit mehr Ballaststoffen, weniger hochverarbeiteten Lebensmitteln und ausreichend Flüssigkeit – langfristig positiv auswirken kann. Kurzfristig fällt eine Veränderung der Ernährung gerade bei Fibromyalgie oft sehr schwer, denn der Darm reagiert sensibel und toleriert gerade Ballaststoffe zu Anfang oft nicht gut. 

Deshalb ist mir wichtig, dass wir verstehen:
👉 Ernährungsumstellung ist immer auch Verhaltensänderung. Und die fällt nicht leicht, wenn die ersten Rückmeldungen des Körpers eher negativ ausfallen.

Mehr Ballaststoffe oder neue Lebensmittel können anfangs sogar Beschwerden verstärken. Das bedeutet nicht, dass der Ansatz falsch ist – sondern dass Veränderungen behutsam, schrittweise und gut begleitet erfolgen sollten.

Hier kommt die Verhaltensmedizin ins Spiel. Wichtig ist, dass Menschen mit Fibromyalgie

✔ Geduld mit sich und dem eigenen Körper haben
 ✔ Ziele und Erwartungen gerade zu Anfang nicht zu hoch ansetzen 
✔ Lernen, mit widersprüchlichen Körpersignalen umzugehen
✔ Dranbleiben trotz anfänglicher Hürden und Schwierigkeiten

Wer darüber mehr erfahren möchte, ist in meiner wachsenden FibroCoach-Gemeinschaft gut aufgehoben:


Dort biete ich fundierte Informationen zu Fibromyalgie, Darm & Nervensystem und zeige dir, wie Ernährung, Verhalten und das Mikrobiom zusammenhängen.

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